sonne in mir
die große lust zu leben und zu lieben
erwacht im augenblicke deiner ausgeglichenheit
wenn doch die sonne in dir lacht
obschon die wolken draußen weinen
sonne in mir
die große lust zu leben und zu lieben
erwacht im augenblicke deiner ausgeglichenheit
wenn doch die sonne in dir lacht
obschon die wolken draußen weinen
Mein Freund
ich habe sie verloren
auf weiter Strecke bin ich nun allein
mein Weg führt mich in die Unendlichkeit
kein Ziel mehr absehbar
der Horizont nun mir entfremdet
Doch neben mir der Abgrund
mein Freund, ich sehne mich nach dir ….
so leicht hinabzuspringen
und doch zugleich unmöglich
Kennst Du den Traum in Dir ?
Er wacht verborgen und oft unerkannt tief in Dir drin.
Du kennst ihn nicht ? Er ist oft unbeherrscht,
erwacht im Augenblicke Deiner Niederlage,
der tiefen Traurigkeit um Dich.
erblüht als Sehnsucht in Dir auf, umnebelt Dich.
Du hältst Dich fest an diesem Traum,
gewahrst die Wirklichkeit nicht mehr,
Bist Du‘s ?
Bist du der Mann, mit dem ich reden kann, der stundenlang
Die Zeit verstreichend, die Leere in mir füllt ?
Der Mann, der voll Natürlichkeit zu jedem Blödsinn ist bereit ?
Mit dem man Pferde stehlen kann ?
Der Mann, der fähig ist sich permanent zu wandeln,
Von immer neuen Seiten zeigend, die Welt für mich erschließt ?
Der Mann, dem Überraschung keine Schwierigkeit bereitet ?
Der nur spontan die Dinge nimmt, so wie sie sind und sich entwickeln ?
Der Mann, der mich versteht, begreifen lernt
Mich auch von innen zu betrachten ?
Der Mann, der mir die Augen öffnet ?
wilde Natur
Regen durchdringt meine Jacke,
kühles Nass umgibt mich,
meine Füße schwimmen in
klatschnassen Schuhen
es stürmt, der Wind weht um die Ecken
peitscht einem entgegen,
kaum möglich hier zu gehen,
man läuft schier gegen Mauern an
Ich suche einen Menschen
In einem Haus aus Mauern
voll Sehnsucht und Erwartung
sitz ich allein in einem Schaukelstuhl
und wiege sanft von Mal zu Mal
ich träume einfach vor mich hin
von Stimmenklang und Blues geleitet
entschwebe ich dem Raum
die Grenzen öffnen sich vor meinen Augen
die Mauern fallen
der Himmel plötzlich über mir
Dieser Tage sind nicht nur Bohlens Augen aufmerksam bemüht, Veränderung zu registrieren. Geheimdienste, Spione, Söldner, ganze Kompanien seitens der Regierung berufen und genauso aus privaten und wirtschaftlichen Sektoren stehen bereit, alles und jedes zu bemerken und nötigenfalls zu reagieren. Polizeidirektionen bemühen sich auf dem Stand zu bleiben. Genauso Alliiertenarmeen, Stadtverwaltungen intensivst in Bezirken, wo es um Geldreserven geht, staatliche wie private.
„Alberich, ich denke diesen Räusperer solltest du dir mal selbst anschauen. Das könnte tatsächlich der Graue sein, wie sie ihn nennen. Er ist aber deutlich weniger bedrohlich als alle behaupten…“ – Derweil Alberich sich den Grauen selbst betrachten kommt, mit einem beachtlich schweren Buch unter seinem dünnen Fünfjährigen Arm… (Amber) „Wenn du Seite 367 aufschlägst, aber bitte sehr vorsichtig, das Buch ist viele tausend Jahre alt und als unendlich kostbar einzustufen, kannst du nachlesen, womit sich dein Vater und ich zurzeit beschäftigen…“ – Als wolle er sich respektvoll bei einem angesehenen weisen Gelehrten dafür entschuldigen, dass er gewagt hat, ungebeten dessen privates Auditorium zu betreten… Alberich blättert konzentriert und sichtlich unbeeindruckt auf die bewusste Seite zu…
Mo-Zoran Gœðïsson, dieser Charyque neben ihm, mit seinen erst am Vortag so ungleich verkürzten Beinen – während eines schlimmen Gemetzels – hat sogleich eine gute Idee … Charyques eben! Nicht nur immens von sich eingenommen, extravagant, schlicht gesagt eingebildet und borniert und zudem tatsächlich auch wunderschön, sondern manche auch ziemlich erfindungsreich.
Eine Totengemeinschaft, die mit dem Leben auf der Straße verbunden bleibt und sich in puncto neuer Mitarbeiter auch gerne bei den Syndikaten und in den Unterstädten bedient. Skrupellos nüchtern sollte man sein und ordentlich Kampfgeist und kreativen, kompromissbereiten Geschäftssinn mitbringen. Dann bist du hier willkommen. Natürlich nehmen sie liebend gerne Kampfterrier aus den Kampfarenen bei sich auf und Überläufer aus den lichteren Lagern. Versierte Ausbildung oder gar noch Ansätze von magischer Befähigung, wird auch hier wertgeschätzt. Schon darum, weil Hauptmann Pavel Lornas Impken der Ausbildungsstil in Stefans Park zusagt, hält er ihn ab der ersten Minute im Blick, wo dieser anfängt wirtschaftlich Einfluss zu gewinnen. Da ist noch nicht mal Sam Melzer mit an Bord, als Kleineggen bereits seinen Posten in Balg einrichtet.