
Jörmungandr, Buch Wandelwelten
Als neue Hoffnung aufkeimte,
sich die ersten Leuchtfeuer entzündeten.
Auszug aus Jörmungandr. (Aldebaran erzählt) Hypnotische Töne trägt Jim Morrisons Bariton ab 1967 in die Hitparaden. Mir treibt es Tränen in die Augen. Erklingt ein Lied von The Doors und er haucht »Baby« ins Mikro, sehe ich mein »Baby« vor mir im Sandkasten, am Zutrittspunkt Vreemarrs, hehre Pläne schmieden, die, die Wolkentreppe erklimmen. Er wird die Feuer entfachen, die benötigt werden, unsere Zeitschiene zurechtzurücken … ich fühle es. Er ist es. Die Zukunft. Die geborene Hoffnung. Der aufgehende Stern, uns Menschen gesendet, uns zu erleuchten. – Unsere Zeitschiene muss ordentlich aus der Spur geraten sein? Daran bemessen, was der Geist glaubt, an Bildern übertragen zu müssen? Welchen Aufwand er betreibt? Wo er sich überall unser Einlenken erhofft? Menno, das gib dir mal, dass ein uralter Geist dich umgarnt, dir Blumensträuße aufs Fensterbrett legt, nur, dass du ja seine nächste Sendung nicht verpasst? Aber das ist eigentlich sichergestellt, dass wir die nicht verpassen. Unterdessen ist immer wer vom Familienrat »online«, wie man es bald taufen wird, laut der Bilder, die uns die Zukunft zuträgt. Stefan vG, wie er sich künftig nennt, der Wunderknabe vor uns, wird mit dem Rastatter Projekt Blau einen »InCo« kreieren, der die Zukunft revolutioniert und Veraij (das alte Reich der Mitte), die wirtschaftliche Unabhängigkeit garantiert. – Er wird im April erst zwei!

Aber sei’s drum. Der Retter Europas baut soeben eine neue Sandburg auf. Der Stall für die Schweine, die natürlich eine Suhle zugesprochen bekommen. Gleich als Nächstes. Was er seinen Spielfiguren detailgetreu erklärt, dass es ungemein wichtig ist, auf die Bedürfnisse eines jeden Erdenkindes einzugehen … (Stefan) „Zu respektieren und zu tolerieren, was immer an ihm oder ihr anders ist. Das sind wir dem Leben schuldig! Ein jeder von uns! – Ihr müsst nämlich wissen,“ – erklärt er den Pferden in der Sandburg nebendran… „dass ein glückliches Erdenkind, andere Erdenkinder mit seinem Lächeln anstecken kann und je mehr Lächeln, es in der Welt gibt, umso mehr Lachen kann daraus erwachsen und wo erst einmal der Frohsinn Einzug nahm, kann der Trübsinn in die nächste Ecke gedrängt werden und erlangt so schnell keine Macht mehr… Und dann wird es nochmals bunter und schöner und die Sonne leuchtet hell hernieder und es muss auch so schnell keiner mehr frieren! Niemand muss mehr allein bleiben, wenn Liebe erst bei uns einzieht! Keiner sich mehr einsam fühlen und deswegen frieren. Denn zu frieren, beginnst du tief im Herzen…“ – Wer wollte da nicht sentimental werden? Er ist unbeschreiblich! – Was ich mir schon alles an Weisheiten anhören musste, wo ich nur ein klares Ja dahinter setzen konnte, aber genauso gut weiß, dass es nicht funktioniert. Obschon es genauso einfach wäre, wie es in diesem Sandkasten klingt… Würde sich nur jeder von uns so sanftmütig den anderen gegenüber beweisen. Sein Selbst etwas runterfahren. Das würde, aus Stefans Sicht, schon ausreichen, unseren Planeten wärmer sein zu lassen … (Stefan) „Für die kalte Nacht ist das immens wichtig. Wenn die Sonne nicht scheint, frieren so viele. Der Mond spiegelt nur das Licht der Sonne wider, kann dabei keine Wärme an uns weiterreichen. Wie es die Sonne tut, scheint sie auf uns hernieder…“
©Xena Falkenbourg xfw fürth. Alle Rechte vorbehalten.
