(NN) „Tut mir leid, wenn ich Ihre Gedanken so unhöflich unterbreche, Graf vanGeußen, aber leider komme ich genau in der Angelegenheit, die Sie vom Tisch wischen möchten … ich fürchte, meine Familie auf den Inseln plant etwas gegen uns auszurichten. Und wenn die tatsächlich losschlagen sollten, dürfte es sich ganz ähnlich anfühlen wie die Bilder, die Sie alle in ihren Visionen sehen … ich meine den Charyque-Angriff im Norden beginnend … meine Ursprungsfamilie, die Familie Gœðïsson von Llhyssonk, wird allerdings nicht den Norden angreifen.
Beiträge – Anmerkungen – Auszüge
Hadesthron, schwarze Stadt
Das Äquivalent zur goldenen Stadt Vreemarr nennt sich im Übrigen schwarze Stadt Hadesthron und ist entgegen ihrer eigenen Anlage – obwohl gleichwertig in seiner Bedeutung – nicht oberirdisch gebaut – hell und freundlich mit Tageslichtfaktor – und gut erreichbar, eventuell ausspionierbar und damit angreifbar, sondern untertags, wie Mijnns es für ihre Bergwerke in der Zukunft ausdrücken. Diese unterirdisch-perfekt-abgeschirmt-angelegte Stadt verfügt über Hunderte versteckt liegender Zugänge (Pforten), die allesamt nur durch Magie passierbar sind und auch an ganz anderer Position auf Asgard zu finden.
Der Duft des Todes
Wie ein ganzes Antiquariat mit all seinen wunderbaren angestaubten alten Büchern. Die schon von so vielen verschiedenen Händen berührt wurden … die Seiten durchgeblättert, sanft gestreichelt, manchmal auch nur eilig überflogen … um den Text im Blick zu behalten, fuhr der Zeigefinger Zeile um Zeile sorgsam ab. Und die klugen alten Augen zu dem Zeigefinger rückten manchmal näher, um besser erkennen zu können und hinterließen einen Hauch von Essenskultur mitten dazwischen zurück. Kaffee, aromatischer Tee, verschiedenste Alkoholsorten und genauso Knoblauch, Zwiebeln und Kohlgeruch. Es gibt so viele herzhafte Dinge in der Welt, die da noch heute drin festbappen und dir so viel über die Lesefreunde der Vergangenheit verraten.
Wir sind und bleiben Monster
Marek sieht ihn lange an. Dieser junge Mann, den Mijnns als Kind bewerten, hat mehr Ahnung um ihr Volk als jeder weise Greis, den er je über Xandewvölker sinnieren hörte. Marmaduke scheint zu verstehen, warum es so ist, wie es ist… (Marek) „Interessante Schlussfolgerung. Woher hast du diese Informationen? Ich habe noch nie auch nur im Ansatz solche Details gehört?“ – Marmaduke findet es komisch. Versucht sich sein Grinsen zu verbeißen… „Normal waren auch keine Charyques im Osten, sich das genauer anzusehen. Das tat NN. Der als Charyque weiß, welche Bedrohung der Mijnnwelt von uns ausgeht. Er wollte für sein neu gekürtes Heimatland solide Arbeit verrichten. Ihnen helfen… Spionieren liegt den Charyques im Blut. Glaub‘ mir das… Er hat ein paar Kumpels im Umfeld im Einsatz. Uralte Jungs aus Eisleben. Keine schwächlichen Yolliver, die alles vergessen haben, was es in der Welt an Magie und Besonderem gibt… Nein!
Die Nachkommen des weisen Kry
Polo und Didi ziehen bald weiter, ihren noch ausstehenden Teil für ein gelungenes Wochenende als Chance eines Neuanfangs für Polo zu Ende zu bringen. Es geht darum, der Herzogstochter Charlotte vonOste die Scheidungspapiere auf den Tisch zu legen. Vor einem Zeugen, Didi Polnischer. Außerdem benötigt Polo dringend neue Kleidung. Die Stücke, die seit Ewigkeiten bei Didi im Haushalt mitversorgt werden, fallen langsam auseinander, obwohl Präzisionsarbeit von Schneiderhand mittels Edelstoffen. Hat man wenig genug davon und stopft in die Maschine, was gereinigt gehört, gehen auch Edelklamotten schneller marode, als du glaubst … die alten Klamotten des Adels, die angeblich so wertbeständig sind. Die aus Stein gemeint.
AΩ-Mythologen immer mysteriöser!
Pressemitteilung 05-05-1972: Die Welt. AΩ-Mythologen immer mysteriöser! Brisantes Artefakt entschlüsselt! Alte Mysterien der badischen Revolution 1848/49 neu im Blickpunkt! In Rastatt. Hier endet der Traum der ersten deutschen Demokratie nach 23-tägiger Belagerung im preußischen Kartätschen-Hagel.
Das alte Versprechen der Ritter
Gaby Wilmers wirkt deutlich reserviert, noch weitere Kommissare vor ihrer Tür stehen zu sehen, wo Sascha schon so frech war, einen weiteren Übernachtungsgast aus dem Revier mitzubringen. Dieser Gramisch will unten im Arbeitszimmer schlafen, während sich Sascha bei Markus im Zimmer verkriecht… Aus Gabys Sicht kann er doch gar nichts wissen?! Warum ist er also so merkwürdig auf Abstand zu ihr?! Polizisten halt! Immer muss man da besonders auf alles Achtgeben. Wer weiß, was sie wieder übersah?! Reden wird er nicht, schon wegen der Jungs.
Vielbunter Besuch
„Und wer seid jetzt ihr? Und wo kommt ihr so plötzlich her?“ – Mikoschs freundlichster Singsang-Bariton an die frisch gelandeten Außerirdischen auf seiner arglosen grünen Wiese gerichtet. Soeben aus dem Nichts aufgetaucht. Um die fünfzig Männer, Frauen und Kinder. Regungslos, wie erstarrt, stehen sie da und schauen an. Ein kriegserfahrenes Volk. Erkennbar unerschrocken und von Narben gezeichnet.
Andrea-Bex hat recht
Gedichte von Andrea-Bex. Degens zuverlässiger Trost in dunkler Stunde. Andrea-Rebecca Schaumburg. Eine Seelenverwandte, ein zartes junges Herz, das mit seinem im Einklang zu schlagen scheint … ist ihre Lyrik einfühlsam? Weise? Betont wohlartikuliert? Stimulierend? — Nein, das alles dürfte es nicht sein. Eher ist es ihre Jugend? Sind es ihre unverblümten Worte, die spürbare Naivität? Eine beharrliche Arglosigkeit, die sich nicht aufgeben möchte, die Degen im Herzen spürt, wenn er ihren Worten nachtastet, ihren Gedanken nachspürt, ihrem Pulsschlag lauscht. Wie sie verzweifelt nach einem Rettungsanker sucht, nicht doch noch, am bitteren Ende, der tristen Wahrhaftigkeit zu erliegen?
Badewanne
Badewanne
Sie nimmt mich in ihre Arme
umgibt mich mit weißem Schaum,
nimmt mich ganz in sich auf,
verschlingt mich fast mit ihrem Nass.